Der Preis ist das Grundkriterium bei der Wahl der Außentür. Ist er jedoch der wichtigste Faktor? Es kann sich herausstellen, dass ein bestimmtes Modell der Außentür im Vergleich zu seiner schlechten Qualität unverhältnismäßig teuer ist, oder im Gegenteil, die Tür wird billig sein und gleichzeitig ziemlich solide sein.

Aus welchem Material sollten wir die Eingangstür wählen?

Auf dem Markt finden Sie Außentüren aus Stahl, Holz, PVC oder Aluminium.

Die beliebtesten Eingangstüren sind Stahltüren, da sie kräftig, solide und in der Regel ziemlich billig sind. Sie haben einen Holz- oder Stahlrahmen, der mit Metallblechen verkleidet ist. Sie können mit holzähnlichen Furnieren oder lackiert werden. Die teureren haben eine Holz- oder Sperrholzoberfläche.

Hölzerne Eingangstüren

Holztüren sind teuer. Sie haben einen Rahmen und ein Gehäuse aus Holzleimung, während ein Türflügel mit Sperrholz, HDF-Platte oder Spanplattensperrholz verkleidet ist. Auf der Oberfläche befindet sich ein edles Eichen-, Kiefern-, Mahagoni- oder Meranti-Furnier. Sie haben gute thermische Parameter. Die besten Eingangstüren erreichen U = 0,7-0,8 W/(m2.K).

Eine Türgarnitur - wie ist sie gebaut?

Der Türsatz besteht aus einem Türflügel, einem Gehäuse, an dem die Türen an Bändern aufgehängt sind, und einer Schwelle. Ein Türflügel kann eine Brett- oder Paneelstruktur haben. Die erste besteht aus einem mit Brettern bedeckten Rahmen und ist normalerweise ziemlich dick. Im Inneren der Platte wird ein Wärmedämmstoff angebracht. Die Türen sind warm, wenn viel davon vorhanden ist. Im Inneren des Türflügels befinden sich Verstärkungsplatten aus Stahl oder Aluminium. Dank ihnen ist der Türflügel steifer, stabiler und widerstandsfähiger gegen Einbruch und Feuer. Die meisten Türen auf dem Markt haben eine Brettstruktur. Der Flügel hat ebenfalls eine Paneelstruktur, ist jedoch in kleinere Felder unterteilt, die mit Paneelen gefüllt sind. Diese Art von Türen sind dekorativ, aber normalerweise viel dünner. Sie enthalten eine geringere Menge an Wärmeisolierung, sind also kälter. Manchmal haben Paneeltüren eine Prägung, die die Paneele imitiert. Das Gehäuse ist ein Rahmen, der aus zwei vertikalen Leisten besteht, die oben horizontal verbunden sind. Auf der einen Seite befinden sich Scharniere, in die der Türflügel eingelassen ist. Die Verkleidung sollte auf das Gewicht des Flügels abgestimmt werden. Für schwere Holz- oder Stahltüren sollte er wirklich dick und solide sein. Eine massive Verkleidung könnte mit Wärmeisoliermaterial gefüllt werden. Die Schwelle wird normalerweise aus Stahl oder Aluminium hergestellt. Sie hat ein Mehrkammerprofil, das auch mit Wärmedämmung gefüllt werden könnte. Die Schwelle aus Massivholz wird bei den meisten traditionellen Lösungen verwendet. Dichtungen, vorzugsweise doppelte oder dreifache, sollten um den Umfang des Flügels und des Gehäuses herum angebracht werden. Sie sind so konstruiert, dass sie sich beim Schließen einer Tür überlappen. Dichtungen, normalerweise doppelte, werden auch an der Unterseite des Flügels und der Schwelle angebracht und bestehen aus EPDM, einem synthetischen Gummi. Eine interessante Lösung sind automatische, fallende Dichtungen, die beim Schließen der Eingangstür nach unten fallen und die Öffnung unter dem Flügel ausfüllen.

Wie wählt man eine Außentür aus? Technische Anforderungen

Die Außentür sollte warm, dauerhaft, luftdicht und leise sein. Moderne Türen haben eine mehrschichtige Konstruktion, so dass sowohl im Inneren des Flügels als auch in der Zarge, im Rahmen und sogar in der Schwelle Wärmedämmmaterial angebracht werden konnte. Ein dicker Flügel kann in viel Polyurethanschaum, Steinwolle oder Styropor eingebaut werden. Das ist der Grund, warum gute Eingangstüren dick und massiv sind. Außerdem sollten sie mindestens zwei Dichtungen am Umfang haben. Dicke Türen, die mit einem wärmeisolierenden Material gefüllt sind, sind auch leiser und schalldicht. Ihr Schalldämmungsindikator gibt in der Regel mindestens 30 dB an. Qualitativ hochwertige Türen sollten mindestens die mechanische Beständigkeitsklasse 5 aufweisen, d.h. sie sollten 100.000 Öffnungs-/Schließzyklen aushalten.

Wie wählt man die Eingangstür aus? Größe

Türen können nicht klein sein, da die Möbel durch sie hindurchgebracht werden, während die Wohnung eingerichtet wird. Darüber hinaus werden nicht nur die Menschen, die durch sie hindurchgehen, sondern auch alltägliche Tragetaschen mit unseren Einkäufen ins Haus gebracht. Asymmetrische Doppeltüren sind ebenfalls sehr beliebt. Hier ist der Seitenflügel in der Regel derjenige, der sich öffnet und so einen wirklich breiten Eingang in ein Haus schafft, durch den man problemlos größere Gegenstände mitnehmen kann. Heutzutage sind Türen mit Beleuchtung, d.h. ein Element, das entweder seitlich oder oben verglast ist, in Mode. Seitliche Beleuchtungen können auf beiden Seiten einer Tür angebracht werden. In der Regel sind die Elemente 40 cm breit, da dies proportional zu einem Standard-Türmaß ist.

Was bedeutet Sicherheitstür?

Die Eingangstür soll das Haus vor unerwünschtem Zutritt schützen. Für diese Aufgabe wählt man am besten Türen der 3. oder 4. Klasse des Einbruchschutzes (früher als Buchstabe C gekennzeichnet). Das bedeutet, dass die Tür einem Einbrecher, der mit professionellem Werkzeug ausgestattet ist, mindestens 20 Minuten lang Widerstand leistet. Diese Zeitspanne sollte es dem Sicherheitsdienst ermöglichen, einzugreifen. Solche Türen sollten auch über ein vom Institut für Präzisionsmechanik (IMP) ausgestelltes Zertifikat verfügen. Sicherheitstüren haben Stahlrahmen und ihre Struktur ist mit Stahlrippen verstärkt. Beim Versuch, ein Loch zu schneiden, drehen sich die Stäbe so, dass sie nicht durchtrennt werden können. Der Türflügel sollte mit zwei Metallblechen abgedeckt oder verstärkt werden, die verhindern, dass ein Loch in ihn geschnitten wird. Diebstahlschutzbolzen sollten sich am Umfang des Flügels befinden, so dass sie beim Schließen der Tür in Schlitze im Gehäuse eintauchen. Solche Türen können nicht aufgebrochen werden. Diese Art von Türen sollten mit zwei Schlössern ausgestattet sein, wobei das mittlere (Klasse C) im Inneren des Flügels verborgen ist und die Tür an mindestens drei Stellen im Abstand von 60 cm um den Umfang herum verriegelt. Das andere Schloss, das äußere, wird von der Seite des Raumes aus angebracht.